«Eine Investition, die sich lohnt!» – Überparteiliche Allianz reicht 112‘517 Unterschriften für Familienzeit-Initiative ein

«Eine Investition, die sich lohnt!» – Überparteiliche Allianz reicht 112‘517 Unterschriften für Familienzeit-Initiative ein

Zur Förderung der Gleichstellung und Erwerbstätigkeit, gegen Versorgungsengpässe und den Fachkräftemangel, für den Zusammenhalt der Generationen: Eine breite Allianz aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik mit Vertreter:innen der Mitte, Grünen, GLP, SP, EVP, FDP, alliance F und Travail.Suisse hat heute 112‘517 gültig bescheinigte Unterschriften für die Eidgenössische Volksinitiative «Starke Gesellschaft und Wirtschaft dank Elternzeit (Familienzeit-Initiative)» bei der Bundeskanzlei in eingereicht. Die Allianz hat die grosse Schluss-Mobilisierung und den grossen Zuspruch in der Bevölkerung heute mit einem fröhlichen Fest für Familien, Kinder, über alle Generationen hinweg gefeiert.

Die Schweiz verändert sich und mit ihr müssen sich auch ihre Infrastrukturen wandeln: Die Bevölkerung wird immer älter, es leben mehr Menschen in Rente als früher – gleichzeitig werden immer weniger Kinder geboren, die Geburtenrate sinkt auf rekordtiefe 1.3 Kinder pro Frau. In vielen Bereichen drohen Arbeitskräftemangel und Versorgungslücken. Unsere Nation muss Infrastrukturen neu denken und Rahmenbedingungen schaffen, welche die Generationen stützen, zusammenhalten und in Nation in die Zukunft tragen.

 

Eine Investition, die sich lohnt!

Kathrin Bertschy (Nationalrätin GLP/BE und Co-Präsidentin alliance F) sieht die Familienzeit als ein Generationenwerk: «Ein Land, das Kinder und Arbeitskräfte will, muss in dieses Generationenwerk investieren. Es lohnt sich. Die Familienzeit trägt unsere Gesellschaft in die Zukunft.» Eine Studie, welche die Allianz beim unabhängigen ökonomischen Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmen Ecoplan in Auftrag gegeben hat, zeigt, dass sich die Familienzeit auch für den Staat auszahlt: Nach 20 Jahren ist die Investition über höhere Steuern und Sozialversicherungsabgaben refinanziert. Jedes Jahr werden 2’500 Vollzeitbeschäftigte mehr im Arbeitsmarkt tätig sein, nach 10 Jahren bereits 25’000. Das sind Mütter, die überhaupt, früher und in höheren Pensen in den Beruf zurückkehren. Viele davon sind in Berufen tätig, in denen aufgrund der demografischen Alterung Versorgungslücken drohen (Altenpflege, Spitäler). Die Familienzeit-Initiative komme allen Generationen zugute.

 

Gleich lange Spiesse für KMU

Matthias Samuel Jauslin (Nationalrat GLP/AG und KMU-Unternehmer): «Als Inhaber eines KMU finde ich es besonders wichtig, dass die Elternzeit gemeinsam finanziert werden soll. Auf diese Weise sichern wir dem Gewerbe attraktive Arbeitsplätze und Fachkräfte.» KMU gerieten heute im Wettbewerb um Fachkräfte zunehmend ins Hintertreffen, weil urbane Zentren und Grossunternehmen ihren Mitarbeitenden attraktivere familienfreundliche Arbeitsbedingungen bieten könnten. Die Familienzeit ermögliche den Unternehmen Planbarkeit und Berechenbarkeit rund um die Elternschaft ihrer Mitarbeitenden. «Eine vernünftige, gemeinsam finanzierte Familienzeit schafft für KMU und ländliche Regionen gleiche Chancen im Wettbewerb um Fachkräfte».

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